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Geschichte des MC Sachsenberg e.V.
1979 trafen sich eine Hand voll Crossbegeisterte in der damaligen noch existierenden kleinen Kneipe „Zur Haasenklause“ zu einer Gründerversammlung. Unter Ihnen Karl-Heinz (Jimmy) Dege, der damalige Kfz-Mechaniker baute schon 1977 sein erstes Cross-Auto, fuhr in Eppe und belegte in seinem 1. Rennen Platz 1. Mit diesem Erfolg hatte Dege eine Motorsportbegeisterung entfacht, die ganz Sachsenberg in seinen Bann zog.

Aus dieser Euphorie heraus war es möglich schon 1980 das erste Auto-Cross-Rennen in Sachsenberg zu fahren.
In der damaligen Zeit waren die Kosten noch nicht so hoch wie heute und so bauten mehrere Sachsenberger schon in den ersten Jahren ihre Eigenbaufahrzeuge.

Sehr bald kamen Namen dazu wie H. Justus, K.-W. Hallenberg, H. Heinekamp, Malecki, K. Greisler, W. Dobring, R. Kunhenn, A. Dege, I. Martin, K.-H. Spors, M. Spors, S. Spors, A. Spors, B. Schwadtke, O. Schwadtke, A. Chinacky, W. Struck, D. Henkel, K.-H. Nolte, R. Hein und T. Tönges. Dieser Sport war nicht lange nur den Männern vorbehalten, so gesellten sich bald unsere Ladys dazu: Silvia Schwadtke, Iris Birkenbusch, Katharina Makosch und Nadine Cloodt. Allesamt sehr erfolgreich.

Der MC Sachsenberg war einer der ersten Vereine, die auf Zuschauerservice setzten und von Anfang an ein großes Festzelt an der Strecke stehen hatten. Das Interesse in Sachsenberg zu fahren war so groß, dass der MC schnell die Mitgliederzahl von 100 überschritten hatte. Nach zweimaliger Veranstaltung fand man wegen dem enormen Zuspruch des Sachsenberger Vereins am Ort keine geeignete Rennstrecke mehr.
Von 1982-1985 musste man nach Dainrode ausweichen.

Zwischenzeitlich wurde das legendäre Nachtrennen ins Leben gerufen. Es findet auf einer nicht ausgeleuchteten Rennstrecke statt. Eine Stunde lang fahren die Teilnehmer in völliger Dunkelheit durch die Nacht. Eine Strapaze für Mensch und Maschine. Dieses Rennen wurde oft kopiert, fand aber nirgendwo anders dieses Interesse wie in Sachsenberg. In ganz Deutschland wird dieses Rennen in Fachkreisen als „Nacht der langen Messer“ betitelt.

Mike Barlett ein amerikanischer Motorsportjournalist, der auch für viele namenhafte deutsche Zeitungen schreibt, kommentierte dieses Rennen als „einzigartig, unvorstellbar, unbeschreiblich, muss man erlebt haben.

Seit seiner ersten Reportage ist Mike „süchtig“ auf dieses Rennen und gehört somit zu den Stammreportern in Sachsenberg.
1986 fand man eine geeignete Fläche und konnte von da an in Sachsenberg wieder Rennen veranstalten. Mitte der 90ziger Jahre fand im Auto-Cross-Sport eine enorme Kostenexplosion statt, deren Trend sich bis heute fortsetzt. Viele Crossfahrer hörten deswegen mit dem Fahren auf. Also suchte man, um die Teilnehmerzahl auf einem attraktiven Level zu halten, Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet. Dies hatte natürlich zur Folge dass es viele Terminüberschreitungen gab und die Fahrer in der Sommerzeit von Rennen zu Rennen gestresst wurden. Um allen Fahrern ein Rennwochenende in einem Monat zu bieten in den kaum Veranstaltungen sind wurde unsere neue Rennstrecke gebaut.
 



© MC Sachsenberg e.V.